
Ruf des Mondes
Du musst nicht jeden Tag gleich viel Kraft haben. Nicht immer strahlen, geben und für alle da sein.
Auch der Mond zeigt sich mal ganz, mal nur als schmale Sichel und manchmal bleibt er unseren Augen verborgen .
Trotzdem ist er da.
Auch du bist nicht weniger wert, wenn du Ruhe brauchst oder gerade nicht weißt, wie es weitergeht.
Vielleicht hast du in letzter Zeit viel im Außen gesucht. Nach Antworten, nach Sicherheit oder nach dem Gefühl, endlich alles richtig zu machen. Dabei ist deine eigene Stimme zwischen all den Erwartungen immer leiser geworden.
Der Ruf des Mondes lädt dich ein, ihr wieder zuzuhören.
Was fühlt sich noch stimmig an?
Was trägst du nur weiter, weil du glaubst, es zu müssen?
Und wonach sehnst du dich, wenn gerade niemand etwas von dir erwartet?
Du musst heute nichts entscheiden. Du darfst erst einmal spüren. Einen Wunsch ernst nehmen. Eine Grenze wahrnehmen. Dir eine Pause erlauben, ohne sie dir vorher verdienen zu müssen.
Nimm dir einen stillen Moment. Leg eine Hand aufs Herz und frage dich : „Was würde mir heute guttun?“
Vielleicht ist es frische Luft. Ein ehrliches Gespräch. Etwas, das du schon lange ausprobieren möchtest. Oder einfach ein Abend, an dem nichts mehr von dir verlangt wird.
Dein Weg zurück zu dir muss nicht groß beginnen.
Manchmal beginnt er mit einem leisen: „Heute höre ich auf mich.“